Liste der
Alfred Müller-Felsenburg-PreisträgerInnen*)

Der "Alfred-Müller-Felsenburg-Preis
für aufrechte Literatur" ist ein Literaturpreis,
der im Mai 1988 von Hans-Werner
Gey initiiert
und anfänglich von Ulrich
Schödlbauer unterstützt wurde
und seitdem jährlich verliehen wird.

Die Stifter legten folgendes fest:
"Niemand kann sich um den Preis bewerben!
Die Auswahlkriterien unterliegen
allein den Mitgliedern des
"Sekretariats des Alfred-Müller-Felsenburg-Preises
für aufrechte Literatur".
Arbeiten von Frauen und Männern der näheren und
weiteren Literaturszene
sollten nach Ansicht der Stifter und des Namengebers
eine Glaubhafte Gesinnung ausstrahlen
und nicht minder ein überzeugendes
schriftstellerisches Niveau haben.
Dem Geschmack der Prüfer müßte indes genügend
Rechnung getragen werden.
Der Begriff "aufrechte Literatur" impliziert die
Aufrichtigkeit eines Literaten ebenso,
wie es den "aufrechten Gang",
also das
charakterlich ungebrochene Rückgrat eines Menschen widerspiegelt.
Es sollen
Leute ausgewählt werden, die nach dem Dafürhalten der Jury von den Kritikern
übersehen worden waren und sind.
Geschlecht, Alter, Herkunft, Nationalität, Religionszugehörigkeit etc.
sollen
nur dann von Belang sein,
wenn gleichzeitig Menschenrecht- und würde bei den zu
ermittelnden
Preisträgerinnen und Preisträgern zu den unverzichtbaren Gütern
gehörten und gehören.
Rassisten, Chauvinisten, religiöse Fanatiker etc.
kommen
also nicht in Betracht. Das Ganze, gewissermaßen ein Antipreis, läßt deutlich
werden:
Nicht die Höhe einer ausgesetzten Geldsumme ist erforderlich, um
berufliche und charakterliche Qualität eines Menschen
im Raume des literarischen Tuns zu loben und zu ehren!"
Der Alfred-Müller-Felsenburg-Preis
ist nicht mit einer Geldsumme,
sondern mit einer Urkunde und einer Flasche
Landwein dotiert.
Eine
mehrköpfige Jury wählt den Preisträger aus einer Vorschlagsliste aus.
Wichtiges
Kriterium für die Auswahl ist die "aufrechte Literatur",
d.h. Literatur in der Dinge wie Zivilcourage im Mittelpunkt stehen.
Während anfangs die
Preisverleihungen an wechselnden Orten, zu denen der jeweilige Preisträger
einen besonderen Bezug hat,
durchgeführt wurden, fanden sie seit Ende der
1990er Jahre bis 2007 regelmäßig in Hagen statt.
Seit dem Jahr 2009 erfolgt die Vergabe des
Alfred-Müller-Felsenburg-Preis
mit Unterstützung durch die
www.lyrikwelt.de!
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1988 |
Fritz Nagel (Hagen) |
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1989 |
Nevzat Yalcin (Halver) |
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1990 |
Ilse Bintig (Hamm) |
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1991 |
Heinz Nattkämper (Gladbeck) |
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1992 |
Christof Wackernagel (Bochum) |
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1993 |
Saliha Scheinhardt (Offenbach) |
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1994 |
Carlo Ross (Regensburg/Hagen) |
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1995 |
Mutter Marie Therese Linssen (Mechernich) |
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1996 |
Michael Klaus (Gelsenkirchen) |
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1997 |
Hans Steinacker (Witten) |
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1998 |
Stephanie Gehrcke (Hamburg) |
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1999 |
Vera Lebert-Hinze (Hilchenbach) |
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2000 |
Otti
Pfeiffer (Herdecke) und |
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2001 |
Peter Schütze
(Detmold/Hagen) und |
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2002 |
Edith
Linvers (Recklinghausen) und |
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2003 |
Christoph
Rösner (Hagen) und |
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2004 |
Petra Holtmann (Hagen) und |
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2005 |
Angelika
Schröder (Hagen) und |
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2006 |
Annette
Gonserowski (Kierspe) und |
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2007 |
Linde
Rotta (Leipzig) und |
| 2008 |
Im Todesjahr von Alfred Müller-Felsenburg erfolgt keine Vergabe! |
| 2009 |
Paul Alfred Kleinert (Berlin) und |
| 2010 |
Horst W. Nägele
(Dänemark)
|
| 2011 |
Kirsten
Niesler (Gevelsberg) und |
| 2012 |
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Und das schreibt Armgara Seegers am 24.6.2009 im Hamburger Abendblatt zum Thema "Literaturpreise":
Wenn aus der Pflege der Literatur ein Pflegefall
wird
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